Schöpfer des Lebens und des Denkens


Dr.-Ing. Alfred Schurmann - Mathematiker und Informatiker


(Das ist meine zweite Homepage, die erste ist auf http://www.home-a-schurmann.de)

Inhaltsverzeichnis
1.  Arten- und Biotope-Schöpfer-System
2.  Charakteristik des realistischen und abstrakten, und des wirklichkeitsfremden Denkens und Wissens
3.  Das Leben des Menschen gestaltet das Leben nach dem Tod  (eingetragen den  22. 04. 2031; abstract in English)
4.  Menschliche Kontakte mit Wesen von der Welt des L-Schöpfer Systems (eingetragen am 23. 07. 2013; abstract in English)
5.  Die moderne Tempel und ihre Geistlichen  (eingetragen am 04. 01. 2014) 
6.  Unseres Universum - unsere Nachbarwelten ( veröffentlicht am 04.09. 2014)
7.   Menschliche Vernunft und vernünftiges Wissen - Annäherungen zum Denken und Wissen des L-Schöpfer Systems ( veröffentlicht am 16.01.2015)
8.   Verstöße gegen das vernünftige Denken und realistisches
Wissen - die Sünden gegen den Schöpfer des Lebens  (veröffentlicht am 12 05. 2015)
9.    Unvernünftiges Denken auf dem Vormarsch  (veröffentlicht am 07. 09. 2015)
10.   Gesllschaftlicher Selbstvernichtungsprozess 
(veröffentlicht am 21. 10. 2015)
11.   Die Klimakirche (veröffentlicht am 17. 12. 2015)

12.  
Die Herrschaft der Unvernuft in EU und USA - eine Diagnose (veröffentlicht am 04. 07. 2016)

 
Arten- und Biotope-Schöpfer-System
Siehe auch:
1      Idee der Anti-Darwin Theorie der Entwicklung des Lebens ;  (abstract in English)
2.      Erstellung neuer Biotopen und Arten ; (abstract in English)

   
Summary. The knowledge of present religions contradict the results of natural science, especially of palaeontology and biology. On the other hand, the assertion of the atheist that the development of life is only the effect of nature laws is only a belief based on C. Darwin`s hypothesis of evolution of species. Now, some main arguments of Darwin's evolution of life are naive and pseudo-scientific, e.g. that an eukaryot cell evolved from two bacteria cells, or that a cell-colony transformed in a magic way into a multicellular animal with embryonic-like cells. Only an extraterrestrial creator system (called below L-creator) could develop life.
       In this article are searched (e1) how L-creator developed life, especially which life development processes were the most important for him, (e2) the methods used by L-creator, and (e3) the properties of the L-creator. The properties (e1), (e2) and (e3) are concluded from the facts in palaeontology, biology, computer science, physics and chemistry.
        It is concluded that L-creator developed life in four basic steps: (gr1) building the same molecular building-stone modules (the "molecular hardware") of all organisms, (gr2) building the eukaryote cells, especially the eukaryote genes, (gr3) application of eukaryote genes to the the same embryonic development process of multicellular organisms, and (gr4) the development of algorithms for abstract and exact reasoning in human brains.
        Next the main strategy of the L-creator, when he developed species, are characterized and the main processes of species-development are outlined. From these species development processes are concluded some methods and properties of the L-creator. The methods used by the L-creator, when he developed multicellular animals, are investigated in Sec. 3.3. It is concluded that L-creator behaved like an inspired super-ingenious designer, made many experiments and did not always mind whether new species are well-adapted or useful.

1. Einleitung  
        Die Behauptung der Atheisten, daß das Leben auf der Erde nur durch Wirkung der Naturgesetze entstanden und entwickelt wurde, ist  nur ein Glauben das auf die Evolutions-Biologie des C. Darwin fußt. Vor 60 Jahren konnten Darwin`s Behauptungen über Entstehung der Arten als wissenschaftliche Hypothese betrachtet werden. Heute, aufgrund der Genetik, ist diese Begründung der Entstehung neuer Arten naiv und unwissenschaftlich; folgende zwei Beispiele schildern dies:
Beispiel u1. D. Futuyma in [FUT]
: Evolution, Chap 2, schreibt "ungefähr vor 2000 Mio. J. siedelte sich eine Bakterie in die Zelle eines Bakterien ähnlichen Organismus an. Diese Wirtszelle entwickelte ein modernes Zellkern, Chromosome und Mitosespindel, während die Gast-Bakterie sich zum Mitochondrium entwickelte". Dies ist nicht möglich, weil der Bakterien ähnliche Organismus hatte prokaryotische Bakterien-Gene die relativ einfache Programme enthalten. Das moderne Zellkern enthält im Chromosom eukaryotische Gene die sehr komplexe Metaprogramme enthalten. Es ist unmöglich daß sich die einfachen prokaryotischen Gene von alleine oder durch Wirkung irgendwelcher physikalisch-chemischer Gesetze in komplexe eukaryotische Gene transformieren konnten.  
Beispiel u2. Futuyma in [FUT], Chap 2, schreibt weiter, daß einige eukaryotische Einzeller wurden vielzellig als die Zellen die sie durch Mitose produzierten zusammenblieben und Mechanismen für die Genexpression entwickelten die verschiedenen Zell-Gruppen ermöglichte verschiedene Gewebe und Organe zu bilden. Es ist wieder eine pseudowissenschaftliche Story die den Tatsachen widerspricht, weil es in der Zellkollonie keine Zell-Gruppen geben konnten die sehr komplexe eukaryotische Gene (Metaprogramme) für Gewebe- oder Organ-Entwicklungs-Prozesse enthalten könnten. Diese Zell-Gruppen mit Keimzellen Eigenschaften konnten auch nicht von alleine entstehen und konnten auch keine Mechanismen entwickeln die sie zu Keim ähnliche Zellen machen konnten (in A. Schurmann [SC1]: Multicellular animals..... ist dies bewiesen).
        Weil z.B. weder eukaryotische Gene noch die sehr komplexen Keimzellen nur durch physikalisch-chemische Gesetze gebildet werden konnten, mußte
ein System außerhalb unser materiellen Welt diese Gene entwickeln. Diese Auffassung wurde schon in Schurmann [SC4]: "Anti-Darwin ....." wissenschaftlich erörtert. In dieser Abhandlung wird erforscht: (e1) wie das außer irdische Schöpfer-System (weiter Lebens-Schöpfer genannt) das Leben entwickelte, insbesondere welche Lebens-Entwicklung-Prozesse waren die wichtigsten für den Schöpfer, (e2) welche Methoden der Lebens-Schöpfer anwandte, und (e3) welche Eigenschaften hat der Lebens-Schöpfer. Eigenschaften (e1), (e2) und (e3) sind aufgrund der Tatsachen in Paläontologie, Biologie, Informatik, Physik und Chemie untersucht.
        Nach kurzer Charakterisierung des Lebens-Schöpfers sind vier Grundlagen-Stufen des Lebens gegeben: (gr1) die Erstellung der einheitlichen molekularen Baustein-Module (die "molekulare Hardware") aller Organismen, (gr2) die Bildung der eukaryotischen Einzeller, insbesondere deren eukaryotische Gene, (gr3) die Anwendung eukaryotischer Gene zur einheitlichen embryonalen Entwicklung der Vielzeller Organismen, und (gr4) die Entwicklung der Algorithmen für abstraktes und präzises Denken in menschlichen Gehirnen
       Danach ist die Hauptstrategie des Lebens-Schöpfers bei der Arten Entwicklung charakterisiert und die Hauptprozesse der Arten-Entwicklung die er realisierte geschildert. Aus diesen Arten-Entwicklung-Prozessen sind einige Methoden und Eigenschaften des Lebens-Schöpfers erkannt und geschildert. In Absch. 3.3 ist die Verfahrensweise des Lebens-Schöpfers bei Entwicklung der Vielzeller Tiere untersucht. Es wird unter anderem festgestellt daß er wie ein begeisterter, super-genialer Konstrukteur-Erfinder handelte, Experimente machte und nicht immer darauf achtete ob neue Art angepasst oder nützlich ist.


2. Das Schöpfer-System
      In diesem Abschnitt charakterisiere ich in Kürze das universale Schöpfersystem; danach das Schöpfersystem das das Leben auf der Erde entwickelte.
2.1. Grundeigenschaften des universalen Schöpfersystems
       Das universale Schöpfersystem - weiter U-Schöpfer genannt - hat folgende Eigenschaften:
us1.     die meisten (sehr sehr viele) Eigenschaften des U-Schöpfers sind für Menschen nicht erkennbar (auch in der Zukunft);
us2.     U-Schöpfer besteht aus sehr vielen Subsystemen;
us3.     ein oder einige Subsysteme des U-Schöpfers entwickelten Prozesse (für Menschen nicht erkennbar) infolge deren entstand der Urknall und damit unsere materielle Welt (weiter M-Welt genannt);
us4.     ein Subsystem des U-Schöpfers (außerhalb der M-Welt) - weiter Lebensschöpfer, oder kurz L-Schöpfer genannt - entwickelte das Leben auf der Erde;
us5.     L-Schöpfer besitzt eine Kraft (weiter L-S-Kraft genannt) die auf Moleküle in Gasen und Flüssigkeiten in der M-Welt wirkt so daß er sie bewegen kann, aber L-Schöpfer kann nicht direkt Festkörper schwerer als 100g heben.
Bemerkung. In meinen Arbeiten [SC4] und[SC5] ist der L-Schöpfer Lebens-Entwickler oder L-Entwickler genannt.
        Die Eigenschaften (us1) und (us2) sind selbstverständlich. Eigenschaft (us3) folgt daraus daß einige Prozesse stattgefunden haben mußten die die unvorstellbar dichte Materie-Energie zum Urknall gebracht hatten. Nach gegenwärtigen Kenntnissen der Teilchenphysik beinhaltete diese dichte Energie-Materie vier folgende Grundkräfte: Gravitation, elektromagnetische Wechselwirkung, schwache Wechselwirkung und starke Wechselwirkung (s. Ch. Berger [BER]). Durch den Urknall der gesagten dichten Materie-Energie entstanden kosmische Hintergrund-Strahlung und Elementarteilchen die durch Wirkung der gesagten Grundkräfte die M-Welt (ohne Lebewesen) entwickelten: zuerst Protonen und Neutronen (Hadronen), dann Wasserstoffatome, Sterne, Galaxien, schwere Atome in Sternen, Planeten und Moleküle. Die gesagten Grundkräfte entwickeln weiter die M-Welt in dem sie die Materie-Energie neu gestalten.
        Materialisten und Darwinsche Evolutionisten glauben daß auch Lebewesen das Ergebnis der Wirkung dieser Grundkräfte sind. Die vielen Versuche diesen Glauben naturwissenschaftlich zu begründen waren nur spekulative, fiktive Gedankenspekulationen.

2.2. Begründung der Existenz des L-Schöpfers
        Die Hypothese der Darwinisten, daß so komplexe Lebewesen wie Bakterien und Archaeen durch Zufall und Selektion entstanden sind ist falsch, weil diese Einzeller zu komplexe Prozeduren (d.h. Algorithmen) enthalten, z.B. Prozeduren für Vermehrung der Zelle, Prozeduren die den Stoffwechsel steuern, Komplexe Reparaturprozeduren (z.B. die den Stoffwechsel der Zelle zu veränderten Umgebung anpassen) - diese Prozeduren arbeiten miteinander zusammen und bilden ein gesamten Algorithmus (s. genauer in A. Schurmann [SC4]: Idee der Anti-Darwin....., Absch. 2) der durch zufällige Mutationen und Selektion, oder s.g. "Selektionsdruck" (ein sehr schwammiger Begriff der Darwinisten) nicht entstehen konnte.
        Noch komplexer sind eukaryotische Einzeller, z.B. Protozoen - in ihren Genen sind Metaprogramme implementiert. So ein Metaprogramm ist ein Schema das durch Aktivierung mittels Metainstruktionen (Transkriptionsfaktoren genannt) sehr viele Programme (für Proteinbildung, Signalmoleküle und Metainstruktionen) erzeugt. Diese Metaprogramme haben folgende Struktur
(MeP)      Folge von regulatorischen Bedingungen (Pr) und Kontroll-Instruktionen (SIj); Folge von Exons (Exs) und Introns (Int),
wobei Pr (Promoter) und SIj Kontroll-Regulierung-Instruktionen sind die bestimmen ob, wie und von welchen Exons ein Programm hergestellt wird, und ein Exon ist eine Folge von codierenden Instruktionen für Herstellung von Proteinteilen, und im Intron können regulatorische Elemente SIj, miRNA und Into gespeichert sein, wobei miRNA ein kurzes Programm ist das die Herstellung des Programms vom Metaprogramm MeP mitbestimmt, und Into bestimmt welches Exon von MeP ausgeschaltet wird (bei Programmherstellung). Die Metaprogramme arbeiten eng zusammen und bilden sehr komplexe Subsysteme von Algorithmen - kein Mensch ist fähig so komplexe und funktionierende Systeme zu entwickeln und benutzen. Diese Metaprogramme sind so unmenschlich genial konstruiert, daß sie die Funktionen aller Zellen in allen Vielzeller Organismen (Pflanzen, Würmer, Schnecken, Fischen, Insekten, Reptilien, Vögeln, Säugetieren und Menschen) steuern.
       Zusätzlich sind im adaptiven Immunsystem noch mehr komplexe Metaprogramme implementiert, nämlich Algorithmen die aus Metaprogrammen folgende Arten von Metaprogrammen (Genen) herstellen:
V-J-C Metaprogramme (Lambda oder Kappa Leichtketten genannt), gebildet aus einem V-Gen Segment, einem J-Gen Segment und einem C-Gen Segment;
V-D-J-C Metaprogramme (schwer-Ketten Gene genannt), gebildet aus einem V-Gen Segment, einem D-Gen Segment, einem J-Gen Segment und einem C-Gen Segment.
Die V-J-C und V-D-J-C Metaprogramme werden dann ausgeführt und produzieren Lambda leichtketten Proteine bzw. Kappa schwer-Ketten Proteine - diese Proteine interpretiert das Immunsystem als Operationen (s. A. Schurmann [SC4]: Idee der Anti-Darwin....., Absch. 3, oder genauer in [SC2]: Adaptive...., Absch. 2).
        In A. Schurmann [SC1]: Multicellular animals... ist bewiesen, daß Vielzeller Tiere sich nicht durch zufällige Mutationen und Selektion von Einzellern entwickeln konnten. Auch viele andere komplexe Algorithmen/Prozeduren, die in höher entwickelten Tieren funktionieren, konnten nicht durch zufällige Mutationen und Selektion entstehen. In Schurmann [SC3]: Human did not.... ist bewiesen daß auch Menschen nicht durch zufällige Mutationen und Selektion entstehen konnten.
        Weil es keine physikalisch-chemische Prozesse gibt die die gesagten komplexen Algorithmen (Prozeduren) bilden könnten, ist die Existenz des L-Schöpfers, der diese Algorithmen entwickelte, die einzige naturwissenschaftliche Erklärung.
       Die Eigenschaft (us5) folgt daraus daß (i) L-Schöpfer mußte eine L-E-Kraft besitzen mit deren er Moleküle in Flüssigkeiten bewegen konnte um Algorithmen in Molekülsequenzen zu implementieren, und (ii) es ist experimentell bewiesen daß Flüssigkeiten und Festkörper (auf der Erde) die schwerer als 100g sind nur den bekannten physikalisch-chemischen Gesetzen unterliegen.
        Normaler Weise verlaufen die Prozesse in Organismen nach den in ihnen implementierten Prozeduren und den Physikalisch-chemischen Gesetzen - ohne Wirkung der L-E-Kraft; nur in Ausnahme Fällen (z.B. bei Bildung neuer Tierart) wirkt L-Schöpfer auf Moleküle oder Zellen in lebenden Organismen.
        Nach (us4) hat L-Schöpfer alle Gene, Programme, Metaprogramme und Prozeduren in Zellen (auch Denkalgorithmen in Menschen) direkt oder indirekt entwickelt und in Lebewesen implementiert, und mußte somit das nötige Wissen in Bereichen Chemie, Physik, Informatik, Mathematik, Klima, usw. haben.

3. L-Schöpfer-Strategie und -Methoden der Entwicklung des Lebens
        Von dem wie und welche Arten und Biotope L-Schöpfer erstellte kann man einige wichtige Eigenschaften des L-Schöpfers erkennen, z.B. seine Methoden, Denkweise und Arten-Entwicklungsmöglichkeiten.
3.1. Die Grundlegenden Stufen der Arten Entwicklung
      
Schon vor 3,5 Milliarden J., bei Entwicklung von Bakterien und Archaeen, wählte L-Schöpfer dieselbe:
u1.    molekulare Grundlage für alle zukünftigen Lebenszellen: Sequenzen von Triplets aus Nukleotiden; solches Triplet ist als eine Instruktion interpretiert und codiert eine bestimmte Aminosäure (s. T. Brown [BRO]: Genome 3, Kap 18.1, oder Schurmann [SC4]: Idee der Anti-Darwin....,Absch. 2);
u2.    molekulare Module (Zellmembrane, ringförmiges Chromosom und Ribonukleinsäure RNAs) der Bakterien und Archaeen, wobei das Chromosom aus DNA-Sequenzen besteht und jede DNA besteht aus zwei Strängen die eine Doppelhelix bilden, und die Stränge aus den in (u1) gesagten Nukleotiden Triplets gebaut sind; RNA ist ähnlich wie DNA-Strang gebaut;
u3.    Steuerungsprogramme der Zelle (z.B. Prozeduren für Transkription der codierenden Gene, Proteinsynthese, Vermehrung der Zelle, Stoffwechsel, Reparaturprozeduren u.a.) implementiert in Gene.
       Die in (u2) und (u3) gesagten Module sind Subsysteme die das System prokaryotischer Einzeller bilden, wobei das Subsystem Chromosom aus DNA Subsystemen die Gene enthalten gebaut ist. Aus (u1) und (u2) folgt
Satz 3.1. Die erste Grundlage des Lebens ist die "molekulare Hardware" (oder die Molekulare Module) gebaut aus molekularen Bausteinen, insbesondere die molekulare Bauweise der DNA-Sequenzen, in den ersten Bakterien.
Folgerung 3.1. L-Schöpfer erstellte perfekt funktionierende Bakterien und Archaeen als Systeme die aus standardisierten Subsystemen bestehen. Diese Konstruktion beweist daß L-Schöpfer das System-Denken anwendete und höher entwickelte Denkfähigkeiten hatte (und hat) als ein kluger, begabter Konstrukteur eines komplexen Computer Systems (mit Software), weil solcher Konstrukteur nicht fähig ist selbstvemehrende Computer Systeme zu entwickeln.
Bemerkung: System-Denken ist eine abstrakte Denkweise die ein System aus Subsystemen und Subsystem aus weniger komplexen Subsystemen entwickelt, so daß die Funktionen des Systems (und eines Subsystems) mittels dessen Subsysteme bestimmt sind.
  
    Der nächste wesentliche Schritt des L-Schöpfers war die Bildung der eukaryotischen Einzeller - die Protozoen. In Absch. 2 sind die super-genialen Metaprogramme, implementiert in eukaryotischen Genen, charakterisiert. Diese Metaprogramme in Protozoen beweisen daß L-Schöpfer schon damals (vor ungefähr 2 Milliarden J.) plante sehr komplexe Organismen zu entwickeln, weil: (i) für die Funktionen der Protozoen sind so komplexe Metaprogramme nicht nötig - mit Bakterien Gene konnte man auch Einzeller erstellen die dieselben Funktionen hätten wie Protozoen, (ii) von einem Metaprogramm im Protozoen-Gen kann man, mittels Metainstruktionen (Transkriptionsfaktoren) enorm viele und sehr verschiedene Programme (für Proteinherstellung, Transkriptionsfaktoren und Signalmoleküle) erhalten, und (iii) Protozoen Zelle mit diesen Metaprogrammen ist ein super-geniales Grundbaustein aller Vielzeller Tiere und Menschen (Pflanzen sind auch aus eukaryotischen Zellen gebaut). Daraus folgt
Satz 3.2. Die zweite Grundlage des Lebens ist der eukaryotische Einzeller (Protozoen und Algen), insbesondere die sehr komplexen Metaprogramme implementiert in eukaryotischen Gene.
Folgerung 3.2. Die Konstruktionen der Bakterien, Archaeen und eukaryotischen Einzeller beweisen daß L-Schöpfer (i) enormes Wissen in Bereichen Chemie, Informatik und Physik hat, und (ii) schon damals plante die eukaryotischen Einzeller als Bausteine aller Vielzeller Organismen zu benutzen.
         Nicht alle Einzeller schuf L-Schöpfer. Wie bekannt, sind in Einzeller (besonders in Bakterien) Mechanismen eingebaut mittels deren Gene von einem Einzeller zu anderem übertragen werden können. Auch Viren übertragen Gene in andere Einzeller. In dieser Weise entstanden und entstehen neue Einzeller Stämme. Aber auch diese sind indirekt durch den L-Schöpfer geschaffen, weil er diese Mechanismen (gesteuert durch Prozeduren) in Einzeller und Viren eingebaut hatte.
         Besonders deutlich erkennbar ist das abstrakte, präzise, planmäßige und komplexe System-Denken des L-Schöpfers bei seiner Methode der embryonalen Entwicklung der Vielzeller Tiere (und Menschen), beschrieben z.B. in E. Davidson [DAV]: Genomic Regulatory...., Kap. "The Regulatory Apparatus...." und in D. Snustad & M. Simmons [SMS]: Principles...., und charakterisiert in A. Schurmann [SC4]: Idee der Anti-Darwin..., Absch. 3, weil:
pe1.    Alle Vielzeller Tiere (und Menschen) vermehren sich nach derselben Methode die L-Schöpfer vor ungefähr 550 Mio. J. bei der Entwicklung des Seeigels anwandte.
pe2.    Die Anwendung der Metaprogramme, Metainstruktionen und Signalwegen im Prozess der embryonalen Entwicklung beweist wie super-genial
durchdacht und enorm vielseitig anwendbar diese abstrakte Metaprogramme, konstruiert vor 2000 Mio. J., sind.
pe3.      Der folgend kurz charakterisierte Prozess der embryonalen Entwicklung beweist daß L-Schöpfer zu exaktem übermenschlich komplexem System-Denken fähig ist und enormes Wissen in Bereichen Chemie und Informationssysteme hat: Nach der Befruchtung der Eizelle bestimmen die maternelle Gene (Metaprogramme) die Körperachse und die ersten Regionen (Subsysteme) des Embryos: Ektoderm
, Mesoderm und Endoderm - es ist der räumliche Anfangsplan in dem Metaprogramme (und Programme) und Metainstruktionen (d.h. Transkriptionsfaktoren) eingetragen sind. In jedem dieser Unterteile werden die dort eingetragenen Metaprogramme (oder Programme) aktiviert oder gehemmt, und sie steuern die Bildung von neuen Vorläuferzellen (in Zellgruppen oder Imaginalscheiben organisiert). Dadurch entstehen neue Mini-Regionen mit eingetragenen Metaprogrammen und Metainstruktionen - der räumliche Plan für weitere Entwicklung neuer Körperorgane ist in dieser Weise erstellt worden. Die Metaprogramme und Metainstruktionen in den neuen Mini-Regionen (den gesagten Vorläuferzellen) werden aktiviert oder gehemmt, und steuern die Entwicklung dieser Vorläuferzellen (Mini-Regionen) zu weiter entwickelten Regionen in denen neue Vorläuferzellen für neue Körperrorgane gebildet werden oder Körperorgane weiter entwickelt werden. Dieser Prozess verläuft solange bis ein adulter Organismus entsteht. Die gesagte Bildung von Zellen und Regionen verläuft meistens nicht unabhängig; Zellen und Regionen senden Metainstruktionen und Signale zu Nachbarzellen und Nachbarregionen, und in dieser Weise koordinieren sie ihre Entwicklung; auch die Zeit, der Ort und Dauer der Anwendung dieser Metainstruktionen und Signale sind sehr wichtig.
pe4.     Viele Metaprogramme, Metainstruktionen und Signalwege sind so abstrakt und planmäßig konstruiert, daß sie charakteristische Abschnitte des embryonalen Entwicklungsprozesses darstellen (Genetiker nennen diese Metaprogramme "konservierte Gene"), z.B. Metaprogramme die die erste Phase der embryonalen Entwicklung steuern - die hox-Gene:
pe5      In den ersten Weichtieren (Würmer, Seeigel, Fliege Drosophila) implementierte L-Schöpfer einige sehr komplexe Metaprogramme (z.B. einige hox-Metaprogramme) die er dort nicht benutzte - erst nach 100Mio.J. benutzte er sie bei der Entwicklung der Wirbeltiere; ein Beweis wie unmenschlich voraussehend und planmäßig L-Schöpfer denkt.
pe6.     Das enorm exakte und abstrakte Denken und Planen des L-Schöpfers beweisen auch viele s.g. konservative Gen-Familien, z.B. die gesagte hox-Gen Familie (ihre verschiedene Anwendungen sind in E. Davidson [DAV], Kap. "hox-Gen Functions..." beschrieben) - sie reguliert die Ausführung
von Metaprogrammen in verschiedenen embryonalen Domänen, z.B. die Ausführung (z.B. durch Hemmung einiger Metaprogramme) der Metaprogramme in den Domänen für Bildung der A/P Axe des embryonalen Körpers, der Halteren, der Flügel bei Insekten und Vögel, der Beine bei Insekten, Vögel, Mäusen, Hunden und Menschen, der Fischflossen, der Menschenarme, der Hände und der Gehirndomänen. E. Davidson bemerkte im gesagten Abschnitt, dass das hox-Gen-Cluster die ungewöhnliche Eigenschaft hat eine Menge von Transkriptionsdomänen zu generieren die eine orientierte räumliche Sequenz darstellen; dies hat die abstrakte Eigenschaft eines vektorielen Musterbildungssystem ("this has the abstract property of a vectorial patterning system").
pe7.     Trotz diesem super komplexem Entwicklungsprozesses sind Nachkommen von Tauben keine Krähe sondern Tauben und Nachkommen von Pferden sind nicht Esel sondern Pferde - genauer, die Nachkommen vererben die Eigenschaften der Eltern nach den Mendelschen Regeln; und diese embryonale Prozesse funktionieren über 500 Mio. J., obwohl es Genmutationen in Keimzellen gibt die bewirken daß die Mendelschen Regeln nicht immer gelten, d.h. Nachkommen sind lebensunfähig, haben Defekte oder sind lebensfähig und haben einige Eigenschaften die von denen der Eltern etwas abweichen, aber auch diese Nachkommen gehören zu derselben Art-Untergruppe wie die Eltern.
        Aus dieser Charakterisierung folgt Satz 3.3 und teilweise Satz 3.4.
Satz 3.3. Die dritte Grundlage des Lebens ist die Anwendung der in Satz 3.2 gesagten eukaryotischen Einzeller, insbesondere deren Metaprogramme für die embryonale Entwicklung der Vielzeller Tiere mittels einer einheitlichen sehr komplexen Methode.
Satz 3.4. Bei Entwicklung der Organismen handelte L-Schöpfer nicht wie ein Magier oder phantasierender Künstler, sondern wie ein Konstrukteur der übermenschliche Fähigkeiten in exaktem, abstraktem und planmäßigem System-Denken, und enormes Wissen in Bereichen Chemie, Informatik und Physik hatte (und hat).
        Diesen Satz beweisen auch weitere höher entwickelte Lebewesen mit ihren komplexen Subsystemen, z.B. Metaprogramme die den "Bienentantz" steuern und wahrnehmen, das adaptive Immunsystem, Wahrnehmungs-Metaprogramme in Vögeln und Säugetieren, und eine Menge von Metaprogrammen für Sprache und Denken, implementiert in menschliche Gehirne. 
Satz 3.5. Die vierte grundlegende Stufe der Lebensentwicklung ist die Anwendung der in Satz 3.2 gesagten Metaprogramme zur Entwicklung der abstrakten und exakten Denkalgorithmen (insbesondere in Bereichen Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Genetik und Technik) in menschlichen Hirnen.
        Dieser Satz folgt von den Tatsachen gegeben in A. Schurmann [SC4]: Idee der Anti-Darwin..., Absch. 4; nämlich, in neuronalen Schaldkreisen (oder Netzwerken) der Menschen Hirnen sind mittels Metaprogrammen folgende Denk-Algorithmen implementiert:
ah1.  
     Algorithmen, realisiert in neuronalen Schaltkreisen, die Klassen von Objekten und Klassen von Aktivitäten Namen zuweisen (akustische Muster, Wörter genannt), es sind Abstraktionsoperationen, weil sie Objekte und Aktivitäten in  verschiedene Kategorien klassifizieren, und bilden für jede dieser Klasse  ein internes Modell. Also, für jede Klasse von ähnlichen Objekten und Aktivitäten ist ein symbolischer Name zugewiesen der die Klasse bezeichnet und repräsentiert. Solcher symbolischer Name unterscheidet sich von visuellen oder akustischen Mustern (Signalen) die Objekte generieren (es sind Eigenschaften dieser Objekte), weil ein symbolischer Name eine Abstraktion ist und nicht Eigenschaft eines oder mehrer Objekten; z.B. das Wort "Hund" ist der Name einer Klasse von Hunden, aber wenn ein Hund H1 auf ein gelerntes Wort reagiert, dann ist das für H1 nur ein Signal für eine emotionelle Eigenschaft und nicht ein abstrakter Name.
ah2.        Algorithmen für Lernen, Bilden und Erkennen von Sätzen einer Sprache mittels symbolischen Namen von Objekten und Aktivitäten (s. (ah1)). Wir wissen nicht wie diese Algorithmen funktionieren; wir kennen nur ihre Ergebnisse - wir können Sprachen lernen und anwenden (sprechen). Diese Algorithmen sind sehr komplex und sind in mehreren neuronalen Schaltkreisen im linken frontalen Kortex des Gehirns implementiert (s. Purves at al. [PAF], Kap. 27).
ah3.        Algorithmen für  Zahlen- und Zählen-
Lernen, realisiert in neuronalen Schaltkreisen. Zahlen und Zählen sind auf höherem Abstraktionslevel als symbolische Namen für Klassen von Objekten und Aktivitäten (gesagt in (ah1)).
ah4.         Algorithmen für Lernen und Ausführen von arithmetischen Operationen (Addition, Subtraktion und Multiplikation). Wir wissen nicht wie diese Algorithmen in neuronalen Schaltkreisen realisiert sind. Wir wissen nur wie die Algorithmen für Zählen und den arithmetischen Operationen im Computer ausgeführt sind.
ah5.        Algorithmen für Denken über die Lösung folgendes Problems: ein Mensch H hat in seinem Hirn Objektmodelle M(O1),...,M(On) mit Namen N1,...,Nn gespeichert; das Denkproblem des Menschen H: "kann ich eine Zielsituation Sg erreichen, wenn ich in Situation Sp sein würde in der die Objekte N1,...,Nn sind und ich in der Situation Sp Aktivitäten A1,...,Am ausführen könnte?".
          Zusätzlich zu den genannten Algorithmen (ah1),...,(ah5) haben einige Menschen einige folgende Algorithmen für höheres abstraktes und kreatives Denken:
ah6.        Algorithmen für Ausführung abstrakter Denkprozesse in der klassischen Physik, Astronomie, Informatik, Chemie, Genetik und Technik.
ah7.        Algorithmen für sehr abstraktes Denken in höherer Mathematik und Kernphysik.
ah8.        Algorithmen für kreatives  Denken in der klassischen Physik, Informatik, Astronomie, Chemie, Genetik und Technik, die ermöglichen aus erkannten Fakten ein neues Gesetz, eine Formel, Prozedur oder abstraktes Modell zu bilden. Beispiel: Archimedes befasste sich mit Körpern in Flüssigkeiten  und (vor mehr als 2200 Jahren) kamen seine (ah8) Algorithmen im Hirn zu folgendem abstrakten Gesetz: "Wird ein Körper in eine Flüssigkeit eingetaucht, so verliert er scheinbar so viel an Gewich, wie die von ihm verdrängte Flüßigkeitsmenge wiegt".  
ah9.       Algorithmen für kreatives sehr abstraktes Denken in der Mathematik und Kernphysik, die ermöglichen neue Gesetze, Systeme, Verfahren und Denkweisen in der Mathematik oder Kernphysik zu bilden. Beispiel: vor mehr als 2220 Jahren haben Algorithmen (ah9) im Hirn des Euklides die
erste exakte axiomatische Geometrie konstruiert und die axiomatisch-deduktive Denkweise erfunden.
             Außer diesen Denkalgorithmen haben einige Menschen das folgende Bedürfnis
ah10.     Bedürfnis nach Wissen und Erklärung warum und wie Objekte und Prozesse in der Umgebung und der Welt funktionieren.
          Dieses Bedürfnis ist ein wesentlicher Faktor der die Denkalgorithmen (ah6),...,(ah9) aktiviert, wenn noch andere notwendige Bedingungen erfüllt sind. Aus diesen Überlegungen folgt auch
Satz 3.6.  Die gesagten Denkalgorithmen (ah1),...,(ah9) benutzt auch L-Schöpfer. Somit implementierte er kleinen Teil seiner abstrakten und präzisen Denkalgorithmen der Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Astronomie, Genetik und Technik in einigen menschlichen Hirnen (nur in einigen, weil viele Menschen nicht fähig sind solches abstraktes Denken zu lernen).

3.2. Die Hauptstrategien des L-Schöpfers bei Herstellung der Biotope 
       Wir versuchen zu antworten in welcher Weise L-Schöpfer die gesagten drei letzten grundlegenden Stufen der Lebensentwicklung realisierte. Wir versuchen auch weitere Eigenschaften des L-Schöpfers zu entdecken aufgrund biologischer Tatsachen. Über die Struktur des L-schöpfers weis man nichts bestimmtes. Dennoch ist die folgende Hypothese realistisch.
Hypothese 3.1. L-Schöpfer besteht aus vielen spezialisierten Subsystemen von denen einige hauptsächlich Denksysteme (weiter DE-Subschöpfer genannt) sind und einige (weiter RE-Subschöpfer genannt) hauptsächlich die Entwürfe der DE-Subschöpfer realisieren.
Begründung.Den Prozes der Lebensentwicklung hat L-Schöpfer nicht immer so super-genial realisiert wie in den grundlegenden Stufen gesagt in Satz 3.1, 3.2, 3.3 und 3.5. Einige Arten oder Gattungen wurden nicht optimal entwickelt, z.B. die Einzeller und Viren (ihr Gen-Austausch ist zu chaotisch und zu gefährlich für höher entwickelte Arten), die unnötige Vielfalt von Insekten, die nicht optimale Anwendung vieler Gene in einfachen Vielzeller Organismen. Die Erklärung ist: L-Schöpfer besteht aus vielen Subsystemen (Subschöpfer) - DE und RE genannt. Die DE-Subsysteme die die gesagten vier Grund-Stufen des Lebens entwickelten sind super-genial; auch die RE-Subsysteme die die Entwürfe dieser DE-Subschöpfer realisierten sind genial. Aber die DE-Subschöpfer die Viren, Einzeller oder Insekten entwickelten sind nicht so genial und sind spezialisiert auf Lösungen spezieller Probleme wie z.B. die Herstellung eines gut funktionierenden Einzellers, Übertragung von Genen in andere Zellen, die Herstellung eines perfekt funktionierendes Insekts; über die Auswirkungen dieser Konstruktionen a
uf Biotope haben sie wenig nachgedacht - sie hatten den Auftrag von übergeordnetem Subsystem, im Rahmen ihrer Befugnisse und Fähigkeiten, neue Organismen Arten zu entwickeln und das taten sie mit Begeisterung. Weiter wird hauptsächlich der Begriff L-Schöpfer (und nicht Subschöpfer) benutzt.
        Nachdem L-Schöpfer die ersten Bakterien erstellte, modifizierte er sie (insbesondere ihre Gene) und erhielt neue Bakterien Arten, und danach auch Archaeen Arten. Diese Vorgehensweise des L-Schöpfers gilt bei Herstellung aller Organismen. 
Regel 3.1.
  Neue Unterarten und Arten erstellte L-Schöpfer aus einer existierenden Art, wobei die neue Art eine Modifikation (die auf Modifikation der Gene, Transkriptionsfaktoren und Signalwegen fußt) der existierenden Art war.
        L-Schöpfer erstellte auch transponierbare Elemente, d.h. relativ kleine aber ausgeklügelte Programme die Gensegmente löschen oder auf andere Stelle des Chromosomes oder auf andere Chromosome (in Vielzeller Organismen) übertragen oder Kopien machen. Auch viele Bakterien, Viren und Archaeen haben Mechanismen-Operationen für Gentransfer, z.B. Transformation und Konjugation.Transponierbare Elemente, Bakterien, Viren und Archaeen benutzte L-Schöpfer als Werkzeuge für Herstellung neuer Arten von Einzeller bis Pflanzen, Vögel und Säugetieren. Anderseits wirken diese Werkzeug-Operationen  auch autonom, ohne Mitwirkung des L-Schöpfers. 
Satz 3.7. Die Methode des L-Schöpfers bei Entwicklung der Biotope war: viele verschiedene Unterarten und Arten in sehr verschiedenen Biotopen erstellen, und die Selektion/Anpassung (eine Operation) bestimmt dann welche Arten und Biotope, in welchen klimatisch-geologischen Umgebungen, überleben.   
        Um neue Arten und Biotope zu erstellen mußte  L-Schöpfer noch mindestens folgende Bedingungen erfüllen:
B1)     Nährstoffe und Energie müßen für die neue Art im Biotop vorhanden sein;
B2)     existierende Organismen im Biotop dürfen nicht die neue Art vernichten;
B3)     die neue Art darf nicht die Entwicklung geplanter mehr komplexer Arten verhindern.
         Auf ersten Blick scheinen diese Bedingungen nicht so gravierend - in Wirklichkeit schaffen sie viele Probleme, z.B. Lungen Tiere brauchen Sauerstoff der vor 2 Milliarden J. nicht in der Luft war, verschiedene verstorbene Organismen mußten entsorgt werden, Pflanzen brauchten Mineralstoffe und Feuchtigkeit, u.s.w. Aus diesen Gründen ist die Erstellung neuer Arten und Biotope ein sehr komplexes Problem. Die in der Regel 3.1 und Satz 3.7 gesagte Strategie die L-Schöpfer anwandte löst dieses Problem in relativ einfacher Weise; es ist eine ungenaue, pauschale, aber wirksame Methode neue Biotope und neue mehr komplexe Arten zu erstellen, obwohl in Folge dieser Strategie viele gefährliche Arten erstellt wurden die nicht immer die Bedingung (B3) erfüllten, z.B. viele Viren und Bakterien haben so große Vernichtungsmöglichkeiten, daß sie die Wirbeltiere vernichtet hätten, wenn die letzten nicht Immunsysteme hätten. Daraus folgt
Satz 3.8. Die Strategie bestimmt in Regel 3.1 und Satz 3.7 ist nicht optimal, d.h. einige Ergebnisse dieser Strategie (neue Arten) erfühlten ungenügend die Bedingung (B3), sind nutzlos oder erschweren wesentlich das Leben mehr komplexer Organismen, z.B. der Vögel, Säugetieren und Menschen.
         Nachdem L-Schöpfer Bakterien und Archaeen erstellte, begann er die zweite Grundlage des Lebens (s. Satz 3.2) zu entwickeln - die eukaryotische Einzeller (Protozoen und Algen), insbesondere  deren Metaprogramme; er entwickelte sie aus Bakterien und Archaeen. Protozoen sind kurz in Absch. 2.2 charakterisiert und in Schurmann [SC1]: Multicellular animalls did not..... genauer beschrieben. Die in (Mep) (Absch. 2.2) gegebene Struktur der Metaprogramme deutet schon darauf wie komplex sie sind.
         In Protozoen und einzelligen Algen hat L-Schöpfer einige Module-Subsysteme von Bakterien benutzt, z.B. Zellwandt, dieselbe molekulare Grundbausteine, Bakterien-ähnliche Gene in Mitochondrien, ähnliche Prozeduren für Vermehrung und Proteinherstellung. Der entscheidende Unterschied sind die sehr komplexen Metaprogramme (eukaryotische Gene). L-Schöpfer erstellte sie sicher von einigen Archaeen Gene (weil sie ähnlicher zu eukaryotischen Genen sind als Bakterien Gene).
        Durch Anwendung der Protozoen Zelle, insbesondere deren Metaprogramme und Metainstruktionen, entwickelte L-Schöpfer die ersten Vielzeller Tiere - die Ediacara Fauna - und ihre Vermehrung durch Keimzellen, und schuf damit die dritte Grundlage der weiteren Entwicklung des Lebens (s. Absch. 3.1, Eigenschaften (pe1),...,(pe7) und Satz 3.3). Welche Keimzellen die Ediacara Fauna hatte wissen wir nicht. Man kann sicher annehmen daß dieser Vermehrungsprozess ähnlich verlief wie die bekannte embryonale Entwicklung der ersten Seeigel (die vor ungefähr 560 Mio. J. erstellt wurden).
       Die eukaryotische Zellen, insbesondere deren Metaprogramme und Metainstruktionen (Transkriptionsfaktoren), und die Beherrschung der Vermehrung der Vielzeller Organismen ermöglichten dem L-Schöpfer einfacher enorm viele Vielzeller Organismen und Biotope in vollem Ausmaß zu erstellen, nach der Regel 3.1 und der pauschalen Methode erwähnt in Satz 3.7. Im Vergleich zur Herstellung der eukaryotischen Einzeller und der ersten Vielzeller Tieren (z.B. Seeigel) war die Herstellung neuer Arten von existierenden Arten einfacher, weil diese Herstellung auf eher moderaten Modifikationen der Metaprogramme, Metainstruktionen und Signalwegen der existierenden Arten fußten. In Schurmann [SC5]: Erstellung neuer Biotope...., Absch 4 ist kurzer Überblick über die Entwicklung neuer Vielzeller Organismen und Biotope gegeben. Auch  bei dieser Lebensentwicklung handelte L-Schöpfer nicht chaotisch oder unüberlegen sondern wie ein unmenschlich begabter Konstrukteur.
Satz 3.9. Nach Herstellung der ersten Würmer und Seeigel entwickelte L-Schöpfer das Leben weiter so daß außer den Bedingungen (B1), (B2) und (B3) auch folgende Prozesse realisiert wurden:
Ep1.    
    Entwicklung des Nervensystems in Tieren; 
EP2.        Entwicklung der Tierskeletten und Skelettgeweben (Muskeln, Sehnen und autonomen Nervennetzen);
Ep3.        Entwicklung der Pflanzen;
Ep4.        Entwicklung vieler Arten und Biotope in sehr verschiedenen Orten mit verschiedenen geologisch-klimatischen Bedingungen, insbesondere Entwicklung von Fischen, Insekten, Säugetieren und Vögel;
Ep5.        Entwicklung der Wahrnehmung-, Lern- und Handlungsalgorithmen;
Ep6.        Unterprozesse wie z.B. Entwicklung von Pilzen, Entwicklung der Immunsysteme, Entwicklung des Stoffwechsels und des Blutkreislaufs.
          Die Prozesse (Ep1),...,(Ep6) sind biologische Tatsachen und sie konnten nicht durch die vier physikalischen Grundkräfte (erwähnt am Anfang des Absch. 2) realisiert werden. Weiter erläutere ich diese Prozesse.
Erklärung zu Ep1. Erste proneurale Zellen sind im Mund-Region des Seeigels erstellt (s. Davidson [DAV], Kap. "Regulatory Mechanism in...."). In der Fliege Drosophila bildete L-Schöpfer schon neuronale Zellen. In Bienen erstellte L-Schöpfer ein System von neuronalen Zellen; die Metaprogramme implementiert in diesem System führen Algorithmen aus die (a) informieren, durch "Bienentanz", wo und wie weit Nektar Blüten sind, (b) diesen Tanz wahrnehmen und interpretieren.
        Weiter entwickelte L-Schöpfer das Nervensystem in Wirbeltieren, insbesondere das Gehirn entwickelte er nach einem gemeinsamen Grundplan der auch für das menschliche Gehirn Gültigkeit hat (s. M. Munk in [MUN]: Zoologie, Kap. 6). Nachdem L-Schöpfer das Reptilien- und Saurier-Nervensystem erstellte, entwickelte er weiter das Nerven System in durchdachter und systematischer Weise in vielen Schritten - weiter schildere ich nur die wichtigsten:
ns1.      Der Hauptprozess der weiteren Entwicklung des Nervensystems hat in Säugetieren stattgefunden und begann mit dem Nerven- und Gehirnsystem des Schnabeltiers (ein halb Dinosaurier).
ns2.      Zuerst entwickelte L-Schöpfer parallel Nervensysteme in ersten Säugetieren und Fischen in ähnlicher Weise, wobei die Nervensysteme der letzteren entwickelte er nur zu einem relativ niedrigem Level (im Vergleich zu Säugetieren und Vögel).
ns3.      Danach entwickelte L-Schöpfer Nerven- und Gehirnsysteme parallel in Säugetieren und Vögel in der Weise daß er z.B. die Software (Metaprogramme, Metainstruktionen und Signalwege) die die Entwicklung des Beuteltier-Gehirns bestimmen (und implementiert in Keimzellen des Beuteltiers), nach einigen Modifikationen, in Keimzellen entsprechender Vögel implementierte (sicher auch umgekehrt: die Gehirn-Entwicklung-Software eines Vogels implementierte er, nach einigen Modifikationen, in Keimzellen einiger Säugetiere). So implementierte er schon in mäßig entwickelten Tieren wie Hasen und Hühner recht gut funktionierende Wahrnehmungs-Algorithmen die interne einfache Modelle von Objekten und Situationen bilden; und aufgrund dieser Modelle ihre Umgebung erkennen. Mehr über Entwicklung der Wahrnehmungs- und Lernalgorithmen ist in "Erklärung zu Ep5" geschildert.
ns4.      Der Höhepunkt der Gehirnentwicklung in Säuger und Vögel erreichten die Gehirne der Elefanten, Walen, Raben, Dohlen und Menschenaffen.
ns5.      Aufgrund dieser Gehirnentwicklung machte L-Schöpfer ein revolutionären Fortschritt in dem er in neuronalen Netzwerken menschlicher Gehirne die Algorithmen für abstraktes und exaktes Denken erstellte (s. Satz 3.5 und Ende des Absch. 3.1), obwohl L-Schöpfer diese Algorithmen auch schrittweise entwickelte. Sicher erstellte L-Schöpfer die Algorithmen für einfache Sprache und einfaches konkretes Denken in Homo errectus (vor ungefähr 1 Mio. J.). Danach entwickelte er weiter die Sprach- und Denkalgorithmen im Homosapiens (vor 0,8 Mio. J.) und in den ersten Menschen (vor 200 T. bis 110 T. J.) In den Jahren von vor 110 T. bis 20 T. erstellte er auch Algorithmen für abstraktes und präzises Denken (wie in der Mathematik, Physik und Informatik) in einigen Menschenhirnen. Wie diese abstrakte Denkalgorithmen funktionieren weiß man bis heute nicht; wir kennen nur das Ergebnis dieser Algorithmen: die Mathematik-Informatik-Physik-Technik Denkweise.
Erklärung zu Ep2. Skeletten mit ihren Geweben sind sehr genau erforscht worden. Dennoch ist diese Konstruktion, insbesondere die Bewegungsorgane, so kompliziert und ausgeklügelt daß Roboter-Entwickler Bewegungsorgane bis heute nicht genügend nachbilden konnten. Den Prozess der Skelettbildung mit ihren Geweben begann L-Schöpfer mit Herstellung von Metaprogrammen die aus Mineralstoffen (hauptsächlich Calcium) Chordata - ein gut geformter, steifer und undifferenzierter Träger des Oberkörpers - bauten. Diese Metaprogramme entwickelte L-Schöpfer weiter zu einer Bio-Technologie für Erstellung der relativ starken und elastischen Wirbelsäule (ein Wirbel-Träger) mit Haltgeweben in ersten Wirbel Tieren (Fischen in der Zeit von vor 550 Mio. bis 450 Mio. J.). Diese Wirbelsäule-Technologie wandte L-Schöpfer an zur Erstellung der vier Knochenbeinen in Amphibien (im Devon, vor 395 Mio. - 350Mio. J.) und Reptilien (im Karbon, vor 350 Mio, - 290 Mio. J.). Diese Bio-Technologie war notwendig um laufende Landtiere zu erstellen (Prozess Ep4). Die weitere Entwicklung der Skelette mit ihren Geweben war eine intelligente, durchdachte Adaption dieser Bio-Technologie, die in zwei Richtungen verlief: (ai) Wirbelsäule, Knochenkiefer und gut funktionierende vier Beine mit Krallen oder Hufen in Dinosaurier, und (a2) Knochenkiefer mit Schnabel, Wirbelsäule, gut funktionierenden zwei Beinen mit Krallen und zwei Flügel in Flugsaurier. L-Schöpfer verfeinerte weiter diese Bio-Technologien für diese zwei Skelettarten: im Falle (a1), in Skeletten mit Skelettgeweben in Beuteltieren, Hasen, Mäusen, Rinder, Kamelen, Katzen, Hunden, Pferden, Nashörner, Elefanten, Affen und Menschen; im Falle (a2), im Skelett mit Federflügel im Archaeopteryx, und weiter in enorm vielen und sehr verschiedenen Vogelarten. Beide diese Entwicklungen führten zu perfekt funktionierenden Bewegungsorganen angepasst zu Organismen zu denen sie gehören.
Erklärung zu Ep3. Schon bei Herstellung der eukaryotischen Einzeller (vor ungefähr 2000 Mio. J.) mußte L-Schöpfer die Entwicklung von Pflanzen geplant haben, weil er tierische Einzeller - Protozoen - und pflanzliche Einzeller - Algen - entwickelte. Sicher schon damals plante er das Pflanzen folgende Eigenschaften haben müßen:
pf1.    
produzieren Sauerstoff  und reduzieren Kohlendioxid in der Luft;
pf2.     sind Nahrung für viele Tiere;
pf3.     bilden verschiedene Lebensräume für enorm viele Organismen;
pf4.     sind wichtiges Glied im Nahrungskreislauf.
        Diese geplanten Eigenschaften der Pflanzen waren zugleich Rahmenbedingungen für deren Entwicklung. Auch Pflanzen erstellte L-Schöpfer nach der Regel 3.1, dem Satz 3.7 und den Bedingungen (B1), (B2) und (B3). Nach den Kenntnissen über Entwicklung der Pflanzen, realisierte L-Schöpfer die Methode erwähnt in Satz 3.7 so als ob er einigen seiner DE- und RE- Subschöpfer (s. Hypothese 3.1) den Auftrag gegeben hätte, im Rahmen gesagter Eigenschaften (pf1),...,(pf5) und Bedingungen, möglichst viele und sehr verschiedene Pflanz-Arten zu erstellen - und sie taten dies effektiv und mit schöpferischer Begeisterung, und dabei achteten sie auch darauf aus sehr vielen Pflanzen (nicht nur Blumen) Kunstwerke herzustellen.
        Ungefähr ist bekannt wie L-Schöpfer (oder DE- und RE- Subschöpfer) Pflanzen erstellte: zuerst aus einzelligen Algen Vielzeller Algen in Meeren; danach (einige Hundert Mio. J. später) Moose in feuchten Landböden; weiter erstellte er enorm viele Bläterlose Pflanzen und später Bläterpflanzen in der Weise wie oben gesagt und auch charakterisiert in "Erklärung zu Ep4" und Satz 3.10.
Erklärung zu Ep4.  Nach den Kenntnisse über die Entwicklung von Organismen und Biotope kann man schließen daß das Hauptziel des L-Schöpfers war lebende Organismen von eukaryotischen Einzeller bis zu abstrakt denkendem Menschen zu entwickeln die in sehr verschiedenen Biotopen funktionieren sollten. Die durch L-Schöpfer angewandte Strategie, bestimmt in der Regel 3.1 und Satz 3.7, ist effektiv und ermöglichte sehr komplexe Organismen in extremen Biotopen zu erstellen. Wie schon erwähnt, wurde diese Strategie in Rahmen der Bedingungen und Richtlinien - z.B. die erwähnten drei Grundlagen des Lebens (Satz 3.2, 3.3 und 3.5), die Bedingungen (B1), (B2) und (B3), und die Realisierung der Prozesse Ep1, Ep2, Ep3, Ep5 und Ep6 - ausgeführt.
Erklärung zu Ep5. Ich charakterisiere nur die wesentlichen Eigenschaften höher entwickelter Verhalten. Zuerst zwei Beispiele von komplizierten Insektenverhalten in Staatengemeinschaften.
Beispiel Iv1. Baumlebende Weberameisen (in Australien) führen koordiniertes, spezialisiertes und recht kompliziertes Arbeitsverhalten aus beim Bau ihres Ameisennestes auf einem Baum; beschrieben in D. Futuyma [FUT]: Evolution, Chap 11.
Beispiel Iv2. Wie schon erwähnt, kommunizieren Bienen Mitgliedern ihrer Gemeinschaft durch "Bienentanz" wo und wie viele Nektarblüten sind.
         In beiden Fällen sind die spezialisierten und komplizierten Verhalten durch Metaprogramme (Gene) und Transkriptionsfaktoren bestimmt, die nur L-Schöpfer entwickeln und implementieren konnte. Insekten haben so primitives Nervensystem (obwohl einige hoch entwickelte Sinnesorgane haben) daß sie nicht lernfähig sind sondern nur adaptionsfähig.
         Höher entwickelte Tiere wie einige Vögel und Säugetiere haben auch höher entwickeltes Verhalten. Das einfachste und sehr verbreitet ist das Nachahmungsverhalten der Jungtiere (und kleiner Kinder), daß auf Nachahmungsbedürfnis fußt. Jungtiere erkennen das Verhalten ihrer Eltern in verschiedenen Situationen, machen es nach, assoziieren das Verhalten mit der Situation (und umgekehrt) und speichern es in ihren Gehirnen. In dieser Weise lernen sie nicht nur neue Situationen, aber auch das richtige Verhalten in diesen Situationen - es ist eine ungefähr realistische Wahrnehmung der Wirklichkeit und eine relativ effektive Reaktion/Aktivität in dieser Wirklichkeit, weil die Eltern überlebten mit diesen Situations-Wahrnehmungen und Aktivitäten.
         Auf ungefähr derselben Stufe der Verhaltensentwicklung ist das Spielverhalten junger Säugetiere. In dieser Weise trainieren Jungtiere ihre Bewegungsorgane, erkennen Eigenschaften der Objekte und Situationen in ihrer Umgebung und bilden interne Modelle erkannter Objekte und Situationen.
         Eine höhere Stufe der Erkennung/Wahrnehmung der Umgebung basiert auf Bedürfnisse, Befriedigungen und den damit verbundenen Emotionen, implementiert im limbischen System (im Gehirn). Dieses Wahrnehmungssystem funktioniert wie folgt:
bv1.     Aktivitäten die eine Befriedigung bewirken werden positiv verstärkt (belohnt) und Aktivitäten die eine Unbefriedigung bewirken werden negativ verstärkt (bestraft); 
bv2.     Objekte und Situationen die eine Befriedigung steigern (Belohnung) oder senken (Bestrafung) werden als gut bzw. schlecht (z.B. gefährlich) erkannt und bewertet;
bv3.     für die erkannten (in (bv1) und (bv2)) Aktivitäten, Objekten und Situationen werden interne Modelle gebildet mit den gesagten Bewertungen und erkannten Eigenschaften;
bv4.     bei der Modellbildung in (bv3) werden die Eigenschaften des Objektes oder der Situation so mit dem Objekt bzw. der Situation verknüpft daß bei der Wahrnehmung einer charakteristischen Eigenschaft des Objektes bzw. der Situation (z.B. Lautäußerung oder Geruch) das Objekt bzw. die Situation erkannt wird - es ist eine assoziative Objekt- und Situationswahrnehmung.
          Somit enthält diese Wahrnehmung  die Bewertung der Aktivitäten, Objekten und Situationen in der Umgebung, die zu einem effizienten Verhalten führt.
         Vögel und Säugetiere haben mehr oder weniger großes Neugierbedürfnis - dies ist die Grundlage (mittels der geschilderten Bedürfnis-Befriedigungs-Wahrnehmung) für Erkennung neuer Objekte und Situationen, wie in (bv2), (bv3) und (bv4) geschildert.
         Das Lernen durch Konditionieren - unbedingtes primäres Reiz-Objekt wird mit einem (bedingtem) Reiz assoziiert, also als Eigenschaft des Reizobjektes betrachtet (erkannt) - ist ein spezieller Fall der geschilderten Bedürfnis-Befriediguns-Wahrnehmung.
         Die geschilderten Lern- Wahrnehmung- und Verhaltensmethoden konnte nur L-Schöpfer entwickeln und implementieren, weil ihre Realisierung im Gehirn mehrere verknüpfte neuronale Netzwerke, mit über 60 zusammenarbeitenden Metaprogrammen (Genen), Metainstruktionen und Signalwegen, benötigen (benutzen) und deswegen nicht durch zufällige Genmutationen (oder Gen Rekombinationen) entstehen konnten.
         Viele Raubtiere haben hoch entwickeltes soziales Verhalten, besonders bei der Jagd ist die Rudelhandlung sichtbar und effektiv - es ist Beispiel einer Handlung durch Nachahmung und Belohnung-Bestrafung (wie in (bv1) erwähnt). Bei Säugetieren kann ein Jagdverhalten aus relativ komplexen vier Aktivität-Arten bestehen: Täuschungsaktivitäten, Angrif, das gejagte Tier schnappen oder töten, speisen des Tiers. In dieser Reihenfolge führt z.b. ein Löwenrudel ihr Jagdverhalten aus,
         Noch höheres Lernen ist die Generalisierung ähnlicher Objekte zu einem generalisierten internen Objektmodell (eine erste Stufe zur Abstraktion). Dazu sind einige hoch entwickelte Vögel (z.B. Dohlen) und Säugetiere (z.B. Schimpansen und Gorilla) fähig.
         Das höchst entwickeltes Verhalten, unter Tieren, haben einige Menschenaffen - sie sind zu primitivem konkretem Denken fähig; z.B. wenn im Schimpansengehege an der Decke eine Frucht hängt, dann stapeln die Schimpansen Kisten, steigen auf sie und erreichen so die Frucht. 
         Ein revolutionärer Fortschritt in der Verhaltensentwicklung sind die Lern- und Denkalgorithmen implementiert in neuronalen Netzwerken in menschlichen Hirnen - sie sind am Ende der "Erklärung zu Ep1" und im Satz 3.5 charakterisiert. 
Erklärung zu Ep6.  Die Entwicklung der Pilze ist eigentlich nur ein Beispiel der in Ep4 gesagten Entwicklung von sehr vielen Arten und Biotopen, aber Pilze sind eine Nebenenentwicklung, obwohl sie eng verbunden sind mit Tieren und Pflanzen, und ein wichtiger Bestandteil der meisten Biotope sind. Aus den Eigenschaften der Pilze kann man schließen daß die Motivation des L-Schöpfers sie herzustellen war: (p1) neue organisch-technische Parasiten-Werke zu erstellen die anders funktionieren als Tiere und Pflanzen, (p2) mittels einigen Pilzen tote Organismen in Biotopen verarbeiten und entsorgen, und (p3) Nahrung für andere Tiere herzustellen.
        Infolge der Aktivitäten des L-Schöpfers entstanden zu viele schädliche Einzeller die Vielzeller effektiv zerstört hätten, wenn sie nicht Abwehrmechanismen hätten (die Bedingung (B2) in Absch.3.2 wäre nicht erfüllt). Diese Abwehrmechanismen sind Haut und das angeborene Immunsystem, das bestimmte Einzeller bekämpft. Dies war und ist jedoch nicht ausreichend für höher entwickelte Tiere und deswegen erstellte (schrittweise) L-Schöpfer das ausgeklügelte adaptive Immunsystem, das Krankheitserreger erkennt und Antikörper gegen sie bildet (und danach zerstört), in Kiefer Wirbeltieren. In dieser Weise wurde und ist die Bedingung (B2) erfüllt.
        Bei Entwicklung aller Organismen - von Einzeller bis zu Pflanzen und hoch entwickelten Wirbeltieren mußte L-Schöpfer geeignete Stoffwechsel dieser Organismen entwickeln. Oberflächlich gesehen haben z.B. alle landlebenden Säugetiere denselben Stoffwechsel. Genauer gesehen stimmt dies nicht, weil z.B. Eichhörnchen, Schaffe, Katzen, Bären und Maulwürfe verschiedene Stoffwechselmechanismen haben die eng mit dem Atmungssystem und dem Blutkreislauf (insbesondere dem Herz) verbunden sind. Alle diese drei Systeme müßen zur Größe, Lebensform und Leistungen des Tiers angepasst sein. Diese Unterschiede in Stoffwechsel, Atmung und Blutkreislauf sind durch abgestimmte Modifikationen entsprechender Metaprogramme, Metainstruktionen und Signalwege bestimmt - dies bedeutet nicht daß diese Modifikationen einfach waren. Jede solche Modifikation in so komplexen Systemen musste durchdacht und erprobt werden - ungelungene Modifikationen wurden durch natürliche Selektion eliminiert. Wie man weiß können schon kleine Änderungen der Stoffwechsel- oder Blutkreislauf-Metaprogramme (Gene) große Störungen und/oder schwere Krankheiten verursachen.  

3.3. Verhaltensweise des L-Schöpfers bei Entwicklung der Vielzeller Tiere    
       Weiter schauen wir genauer auf die Entwicklung der Tierarten und Biotope, nach der Herstellung der ersten Vielzeller Organismen, um zu erkennen in welcher Weise L-Schöpfer diese Entwicklung realisierte. 
Satz 3.10.  L-Schöpfer hatte das Bedürfnis und war hoch motiviert eine enorme Menge von Arten und Biotopen zu entwickeln - in Rahmen der Strategie erwähnt in Regel 3.1 und Satz 3.7, der Bedingungen (B1), (B2) und (B3), und den Hauptprozessen erwähnt in Satz 3.9 - und er tat dies wie ein begeisterter, kreativer Mathematiker, Physiker und Ingenieur-Erfinder; dabei (i) achtete er auch auf die künstlerische Gestaltung einiger Arten, (ii) achtete nicht immer darauf ob neue Art gut angepasst oder nützlich (in bezug auf Biotop) ist, (iii) entwickelte gezielt einige Arten (z.B. Krankheitserreger, Parasiten, Raubtiere) die die Operation Selektion und das Prinzip des biologischen Gleichgewichts realisieren, und (iv) erstellte einige Arten als Experimente oder Zwischenstufen in der Realisierung der Hauptprozesse (erwähnt in Satz 3.9).
Bemerkung. Ob wirklich so viele Krankheitserreger, Parasiten und Raubtiere nötig waren kann bezweifelt werden (bestimmt sind jetzt Raubtiere wie Wölfe, große Katzen und Kormorane nicht nur unnötig sondern schädlich für Biotope und Menschen). In Australien waren keine Säuger-Raubtiere und die Biotope dort funktionierten sehr gut; und auch die Nervensysteme könnte L-Schöpfer in Australien weiter entwickeln, wenn er Kamele- und Elefanten- ähnliche Tiere entwickelt hätte. Schufen die DE- und RE-Subschöpfer, die z.B. die Raub-Säugetiere erstellten, in ihrer Schöpfer -Motivation und -Freude, im Rahmen ihrer Autonomie, nicht zu viel Raub-Tiere?
Begründung des Satz 3.10. Schon bei der Entwicklung von Schnecken, Muscheln und Ammoniten machte L-Schöpfer Gehäuse die gute technische Konstruktionen und Kunstwerke sind oder waren; die riesenwüchsigen Ammoniten (bis zu 2,5m Durchmesser) und Ammoniten mit lose aufgerollten turm-schraubenartig aufgewickelten Gehäusen oder gestrecktem Gehäuse (s. Brockhaus Enz. [BRE], Band 15, Kreide) waren künstlerisch gestaltet und zeigen die Experimentierfreudigkeit des L-Schöpfers; L-Schöpfer mußte begeistert gewesen sein bei der Herstellung dieser organisch-technischen Konstruktionen und künstlerischen Formen, weil er so viele und unnötig verschiedene Konstruktionen erstellte, von den einige nicht angepasst waren und aus-starben.
       Besonders deutlich ist die Schöpfungs- und Experimmntierfreudigkeit des L-Schöpfers bei der Entwicklung der Insekten zu beobachten. Insekten hatten direkt sehr wenig zur Entwicklung der mehr komplexen Tieren beigetragen. Sie sind auch wenig nützlich im Vergleich zu Pflanzen. Man kann jedoch den Eindruck haben, daß L-Schöpfer Biotope für Insekten entwickelte, weil sie ungefähr 80% der lebenden Tierarten umfassen. Insekten wurden im Zeitraum von ungefähr vor 380 Mio. bis 2,5 Mio. J. hergestellt (s. Brockhaus Enz. [BRE], Band 13, Insekten); danach entwickelte nicht weiter L-Schöpfer Insekten Arten.
       Von den Entwicklungsprozesen der Insekten kann man beobachten, daß für L-Schöpfer folgende organisch-technische Fähigkeiten und Eigenschaften wichtig waren:
f1.     obwohl Insekten am besten an warme und feuchte Biotope angepasst sind, haben sie enorme Adaptions-Fähigkeiten zu extremen Biotopen, z.B. zu Wüsten, Hochgebirgen bis über 5 T. m, in der Antarktis;
f2.     es sind die ersten perfekt fliegende Tiere;
f3.     einige Arten enthalten hoch entwickelte Sensoren-Sinnesorgane für Wahrnehmung der Umgebung, z.B. für Ultraschallwellen (Eulenschmetterlinge), farbliches Sehen von UV-Licht (Bienen), Erkennung von polarisiertem Licht, Wärmeerkennung, Erkennung von Lautsignalen, Farben und Düften (s. [BRE], Band 13, Insekten);
f4.      Experimente mit Metaprogramm-Netzwerken, die komplexe Verhalten- und Kommunikationssysteme bestimmen, in  Insektengemeinschaften z.B. Ameisen, Termiten oder Bienen;
f5.      viele Arten leben auf Kosten anderer Lebewesen, insbesondere Parasiten;
f6.      Insekten
sind organisch-technische Meisterwerke, aber außer Schmetterlinge keine Kunstwerke;
f7.     direktes Zusammenwirken einiger Insekten mit anderen sehr verschiedenen Organismen das vorteilhaft für beide Seiten ist, z.B. die Besteubung von Blüten.
         L-Schöpfer mußte sehr viele Experimente machen um vom ersten einfachen flügellosen Springschwanzen ([BRE], Band 13, Insekten) so enorm viele perfekt funktionierende organisch-technische Meisterwerke herzustellen; einige diese Experimente sind bekannt, z.B. Urlibellen mit fast 80cm Flügelspannweite oder Riesenschaben ([BRE], Band 13, Insekten).
        Insekten waren keine Zwischenstufe (wie z.B. die ersten Wirbeltiere) zu mehr komplexen Organismen, aber die Erfahrungen mit flugfähigen Insekten konnte L-Schöpfer in Flugsaurier und ersten Vögeln anwenden - ein flugfähiger Körper ist keine einfache Konstruktion wie es viele (sogar Zoologen) meinen und der Konstrukteur solches Flugkörpers muß nicht nur gründliches aerodinamisches, technisches Wissen über Flugkörper aber auch fundierte Erfahrungen mit ihnen (besonders über und mit Flügel) haben.
        Folgende ausgeklügelte Konstruktionen und Eigenschaften sind Belege daß L-Schöpfer mit kreativer Begeisterung und super-fachmäßig sein Bedürfnis nach Entwicklung organisch- technischer Meisterwerke realisierte:
im1.      perfekt fliegende Fliegen, Mücken, Käfer, Libellen, Bienen u.s.w.;
im2       auf Baumen lebende (in Australien) spezialisierte Weberameisen die ihr Nest in koordinierter, komplizierter Weise gemeinsam auf Bäumen bauen (s. Futuyma [FUT]. Evolution, Kap 11);
im3.      in (f3) gesagten hoch entwickelte Sinnesorgane einiger Insekten;
im4.     der Bombardierkäfer - er verteidigt sich durch Entladung eines Giftes das in seiner spezielen Kammer im Hinterleib durch chemische Reaktion erzeugt wird ([FUT]: Evolution, Kap 22);
im5.      die schon erwähnte enorme Menge und Vielfalt von Insekten Arten in sehr verschiedenen Lebensräumen;
im6.      auch Parasiten Insekten sind technisch-organische Meisterwerke.
          In derselben Weise wie Insekten erstellte L-Schöpfer auch die Wirbeltiere und es war, wie bei Weichtieren, eine Weiterentwicklung der Biotope. Eine besondere Rolle hatte die Entwicklung der Säugetieren, weil  L-Schöpfer plante aus ihnen eine abstrakt denkende Art - den Menschen - zu entwickeln. Die Herstellung der Saurier, Vögel und Säugetieren liefern weitere folgende Belege (wb1), (wb2) und (wb3) für den Satz 3.10.:
wb1.     Die Vielfalt von Saurier zeigt daß L-Schöpfer hoch motiviert war Reptilien weiter zu entwickeln in Richtung große Pflanzenfresser, Raubtiere, Flug- und Wassertiere. Zugleich waren therapoda Dinosaurier und Flugsaurier als Zwischenstufe zu höher entwickelten Tieren (Säugetieren, und Vögel) gedacht. Wie bei Weichtieren erstellte L-Schöpfer viele organisch-technische Saurier-Konstruktionen um zu sehen ob und wie sie funktionieren, ohne auf die Nützlichkeit einzelner Arten zu achten (die Selektion bestimmte welche Arten überlebten); dabei erstellte er kuriose Arten (wie bei Insekten) z.B. 5m lange Dinosaurier (Anhylosaurus und Scolosaurus; s. [BRE], Band 15, Kreide) und einige Fischsaurier-Monster.
         Bei Flugsaurier ist sichtbar daß L-Schöpfer die Hautflügel (sehr gut bekannt und ausprobiert bei Insekten) bei großen Tieren ausprobierte - mit nicht vollem Erfolg, weil Flugsaurier nur zum Gleitflug fähig waren. Um gute schwere
Flügger (im Vergleich zu Inskten) zu erhalten, machte L-Schöpfer folgende Modifikationen (mittels Metaprogrammen und Transkriptionsfaktoren): zuerst erstellte er leichte Extremitätsknochen in Flugsaurier, dann therapods mit Federn in Ostasien (s. Futuyma [FUT]: Evolution) und danach den Archaeopteryx mit leichten Extremitätsknochen, Federn und Federflügel. Nach neuen Kenntnissen wurden Vögel nicht direkt vom Archaeopteryx hergestellt, sondern von einem therapoda Dinosaurier (s. K. Willmann in [MUN]: Zoologie, Absch.1.39.10). Dies bedeutet daß L-Schöpfer die ausprobierte Software (Metaprogramme, Metainstruktionen und Signalwege), die die Extremitätsknochen, Feder und Federflügel im Archaeopteryx bestimmten/entwickelten, nach einigen Anpassungs-Modifikationen, in einen therapoda Dinosaurier implementierte und dabei weitere Modifikationen der Software des Dinosauriers machte, um in dieser Weise die ersten Vögel zu erhalten.
        Wie bekannt überlebten Dinosaurier, Flugsaureir und Fischsaurier nicht die schwere Klimaänderungen (verursacht durch Meteoriteneinschlag) am Ende der Kreide (vor145 Mio. bis 65 Mio. J.; s. [BRE], Band 15, Kreide), weil sie nicht genügend angepasst waren. Die Saurier waren nur organisch-technische Konstruktionen - keine Kunstwerke - und ihr Nervensystem war ähnlich primitiv wie bei Reptilien.
wb2.       Nachdem L-Schöpfer die ersten Vögel erstellte, machte er viele Modifikationen der erstellten Vögel um Vogelarten und Biotope weiter zu entwickeln. Er mußte dabei hoch motiviert und begeistert sein, weil er enorm viele organisch-technische Vogel-Konstruktionen erstellte, in sehr verschiedenen (auch extremen) Biotopen, und Experimente machte, wie folgende Beispiele schildern:
v1.     sehr kleiner gut fliegender Kolibri;
v2.     große flugunfähige Vögel: der größte war der 4,5 m hohe Moa-Dinornis maximus in Neuseeland (s. [GAT] Grosser Atlas.... Kap. "Australien und Neuseeland"), der Madagaskar-Strauß (ausgestorben) legte Fußball große Eier, der Vogel-Riesentrappe Choriotiskori war 22 kg schwer ([GAT], Kap. "Afrika");
v3.     große flugfähige Vögel, z.B.Kondors und Albatrosse - der größte war der fossil Kondor der bis zu 7 m Flügelspanweite hatte (R. Willmann in [MUN], Absch. 1.40);
v4.      Zugvögel die über 1000 km fliegen, z.B. Gänse, Störche, Schwäne, Krähe;
v5.      die hervorragende Flugeigenschaften vieler Vögel.
        Es ist leicht zu sehen daß ein Ziel des L-Schöpfers war Nervensysteme der Vögel zu entwickeln - von sehr primitivem der Dinosaurier zu hoch entwickelten Gehirnen einiger Vögel z.B. der Raben und Dohlen, die ähnliches Gehirn haben wie Elefanten und Wale (s. M. Munch in [MUN], Kap. 6, und J. Heidelbach in [MUN], Kap. 8). Wie bekannt sind die meisten Vögel auch Kunstwerke in bezug auf (k1) ihre aerodynamische Flugform, (k2) ihre farbige Federkleidung, und (k3) ihre musikalische Eigenschaften (Singvögel).
wb3.      Das erste primitive Säugetier - das Schnabeltier - erstellte L-Schöpfer aus einem Dinosaurier in der Trias (von 225 Mio. bis 180 Mio. J.), lange bevor er die ersten Vögel erstellte (in der Jura; von 180 Mio. bis 135 Mio. J., s. [BRE], Band 8, Evolutionsbiologie). Seit der Jura entwickelte L-Schöpfer Säugetiere und Vögel parallel, nicht nur nach derselben Strategie aber auch einige Bestandteile (z.B. Nervensystem, Atmungssystem) in derselben Weise. In der Kreide (von 135 Mio. bis 65 Mio. J.) erstellte er weitere Säugetiere z.B. erste Beuteltiere und Urhuftiere ([BRE], Band 15, Kreide). Im Tertiär (von 65 Mio. bis 2 Mio. J.) beschleunigte L-Schöpfer die Entwicklung der Säugetiere und im Quartär (von 2 Mio. J. bis heute) erstellte er so Säugetiere (und Menschen) daß sie eine dominierende Rolle in allen Biotopen spielen.
        Zwar war das Hauptziel des L-Schöpfers die Entwicklung des abstrakt denkenden Menschen (s. Satz 3.5), doch er ist ein super-genialer, begeisterter Schöpfer und erstellte enorm viele sehr verschiedene oft extreme organisch-technische Meisterwerke um zu sehen ob, wie und in welchen Biotopen sie funktionieren. In dieser Weise entwickelte er auch weiter Biotope. Er erstellte dabei auch Arten die für Biotope nicht nützlich oder nicht nötig waren und sind, z.B. Ratten, Wölfe, Mammut u.a.
        Die Experimentier- und kreative Konstruktions-Freude des L-Schöpfers belegen sehr viele verschiedene und komplexe organische Meisterkonstruktionen die er erstellte; hier nur einige Beispiele:
ex1.    Die Meeressäuger Delphine (sie gehören zu Zahnwalen) und Wale sind nicht nur hervorragende Schwimmer, sie haben auch hoch entwickelte Gehirne, und Wahrnehmungs- und Kommunikationssysteme im tiefen Meer; der Blauwal ist ein hervorragender Tieftaucher und sicher das möglich größte
gut funktionierende Säugetier (Länge von 9 bis 30 m; Gewicht bis 180 Tonnen; s. [GAT], Kap "Mensch und Natur").
ex2.     Die Fledermäuse sind perfekte Nachtflüger - mittels ihrem Ultraschallwellen-Wahrnehmungssystem erkennen sie sehr gut Gegenstände (auch kleine bewegende, wie Insekten).
ex3.     Das Mammut (bis 4 m hoch, mit bis zu 5  m langen gebogenen Stoßzähnen) ist sicher das möglich größte funktionierende (als er noch lebte) Landsäugetier.
ex4      Die weniger extreme aber sehr komplexe organisch-technische Meisterwerke wie z.B. Maulwürfe, Hasen, Katzen, Flusspferde, Robben, Nashörner, Bären, Kamele, Hirsche u.s.w.
ex5.     Sehr komplexe Säugetiere in fast allen Biotopen, auch in so extremen wie Wüsten, Antarktis, Sümpfe, Meere und Hochgebirgen.
        Auch unter den Säugetieren entwickelte L-Schöpfer Kunstwerke; Beispiele: (i) Delphine, Eichhörnchen, Pferde, einige Hirsche, (ii) Geweihe der folgenden Tiere: einiger Hirsche, Elch und Markor-Bock (in Himalaya).
        Bei Entwicklung der Säugetiere war für L-Schöpfer wichtig die Hauptprozesse (erwähnt in Satz 3.8) Ep1 (Entwicklung des Nervensystems), Ep2 (Entwicklung des Skeletts mit Skelettgewebe) und Ep5 (Entwicklung der Verhaltensalgorithmen) zu realisieren.
Satz 3.11. L-Schöpfer wandte schon erstellte Algorithmen (realisiert durch Metaprogramme, Metainstruktionen und Signalwege) die den Bestandteil eines Organismus entwickelten und bestimmten, nach einigen Modifikationen, in eine andere Art (die in einer anderen Region leben konnte) an.  
Begründung. Zuerst ein einfaches Beispiel: Mehrere Vögelgruppen in verschiedenen Regionen haben schlanken Schnabel gut geeignet für Ernährung mit Blütennektar (s. Futuyma [FUT], Chap 6). Weil der Schnabelbau durch eine Software (die aus mindestens zwei Metaprogrammen und mehreren Metainstruktionen besteht) ausgeführt wird, konnte dieser Schnabel nicht unabhängig in verschiedenen Arten, die in verschiedenen Regionen lebten, durch Gen Mutationen entstehen. L-Schöpfer erstellte die Software für eine Art in einer Region und, nach dem sie funktionierte, implementierte er diese Software in andere Vögel, die in anderen Regionen lebten, und erstellte so verschiedene Vogelarten in verschiedenen Regionen mit demselben schlanken Schnabel.
         Der zweite Beispiel - die Erstellung der ersten Vögel - ist in (wb1) gegeben. Die umfangreichste Übertragung (Implementierung) von komplexen Algorithmen in ganz andere Arten hatte L-Schöpfer bei der parallelen Entwicklung der Gehirne in Säugetieren und Vögel angewandt, wie in "Erklärung zu Ep1" kurz geschildert ist.
Bemerkung. Ein Algorithmus kann durch verschiedene Software realisiert werden. L-Schöpfer realisierte Algorithmen in Organismen nicht immer optimal, z.B. einige Salamanders haben 100 mal mehr DNAs als Menschen; einige Schmetterlinge haben ungefähr 220 Chromosome, aber die viel komplexere Säugetiere haben nur von 3 bis 42 Chromosome (Futuyma [FUT], Chap 8), und ein Seeigel (Strongylocentrotus purpuratus) hat 2 mal mehr Gene als die mehr komplexe Fliege Drosophila (E. Davidson [DAV]: Genome..... Kap 1, Absch. "The Regulatory Apparatus....). Man kann daraus die Hypothese schliessen, daß einige RE-Subschöpfer einige Algorithmen, die durch DE-Subschöpfer entwickelt wurden, nicht optimal in einigen primitiven Organismen realisierten (mittels Metaprogrammen), weil sie nicht so begabt waren und nicht genügend Erfahrung hatten.

Zitierte Literatur
[BER]  Ch. Berger: Elementarteilchenphysik, Springer-Vrlag, Berlin * Heidelberg * New Yourk; 2. Auflage (2006)

[BRE]    Brockhaus Enzyklopädie, Band 7,13,15, 22; Mannheim (2006);
[BRO]    T.A. Brown: Genomes 3, Garland Science Publishing, (2007) (in deutscher Übersetzung: Genome und Gene, Lehrbuch der molekularen Genetik; 3. Auflage)
[DAV]     E. Davidson: Genomic Regulatory System - Development and Evolution; Academic Press; San Diego,... USA (2001)
[FUT]     D. J. Futuyma: Evolution, Elsevier GmbH, München (2007)
[GAT]      Grosser Atlas des Tierlebens; Isis Verl., Chur (1993)
[MUN]     K. Munk (Hg.): Zoologie, G. Thieme Verl., Stuttgart * New York (2011)
[PAF]      D. Purves, G.J. Augustine, D. Fitzpatrick, W.C. Hall, A.S. LaMantia, J.O.  McNamara, L.E. White: Neuroscience; Sinar Associates, Inc., Massachusetts, USA (2008)
[SC1]      A. Schurmann: Multicellular animals did not evolve from unicellular organisms;  
  http://www.home-a-schurmann.de/eukar.html        (2008) 
[SC2]     A.Schurmann: Adaptive immune system did not evolve by mutations and selection,  
http://www.home-a-schurmann.de/imun.html     (2009)
[SC3]     A. Schurmann:  Human did not evolve by random cell alterations and selection; http://www.home-a-schurmann.de/hum.html  (2009)
[SC4]     A. Schurmann: Idee der Anti-Darwin Theorie der Entwicklung des Lebens, http://www.home-a-schurmann.de/entw.html   (2009)
[SC5]     A. Schurmann: Erstellung neuer Biotepen und Arten,   
http://www.home-a-schurmann.de/biother.html        (2009)
[SC6]     A. Schurmann: Entwicklung menschlicher Biotope und Bio-Systeme, http://www.home-a-schurmann.de/menschsys.html   (2009)
[SC7]     A. Schurmann: Das psychologische System Mensch , http://www.home-a-schurmann.de/mensch.html   (2010)
[SMS]    D. P. Snustad & M. J. Simmons; Principles of Genetics; John Wiley & Sons, Inc., USA (2006).

    
Dr.-Ing. Alfred Schurmann;  Email:  schurmann3@web.de ;   Mein Zugang zur Email " alfschurman@yahoo.de"  ist durch Unbefugte blockiert - Antworten mit dieser Email-Addresse sind nicht von mir (den 09.03.2012).

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